Sono kaepten_haddock di Amburgo. Sono Qyper dal 13.06.2008
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Erikastr 50, 20251 Hamburg
15.03.2009
Klar ist es inzwischen irgendwie “MODE” ... und einfach mit der Mode gehen ist eigentllich nicht meins. Aber dies hier …. Ausnahmen bestätigen die Regel.
Die Wurst(auch ohne Curry) als Gourmet-Freude hat Einzug in die kulinarische Landschaft gefunden. Und die “Curry Queen” dürfte wohl der Hamburger Tempel dieser Kulinarier werden, die sich auch von einer Wurst verführen lassen wollen.
Mein Erlebnis: mittagliche Überredung eines Freundes, mit ihm die Curry Queen in der Erikastraße zu besuchen. Die Überraschungen kamen im Sekundentakt:
1. sauber-gepflegter und freundlicher Chef-Koch bei persönlicher Begrüßung
2. tolle Auswahl an Würsten OHNE Pommes - und nicht nur “Curry”-Würste
3. sehr schönes Ambiente mit viel Abwechslung (Grillbereich-Stehbereich-Sitzbereich)
4. sehr netter und sauberer Service am Tisch mit guter Weinempfehlung (ich Säufer … 14.oo Uhr)
Und mal wieder war meine Neugier größer als mein eigentlicher Hunger: wir entschieden uns jeweils für eine Wurst aus Lammfleisch (mit Brot 5,90 Euro), einer Wurst vom Kobe-Rind (mit Brot 9,90 Euro) und zum Abschluss einer geteilten Curry-Wurst der Stufe “7” (hier die höchster Feuerstufe).
Und JA - Ihr habt Euch nicht verlesen: Rindswurst von einem KOBE-Rind.
Alle Würste waren ein Genuß - in der Darreichung und im Geschmack: das Lamm nicht zu streng und saftig, toll in der Konsistenz. Die Kobe-Wurst der HAMMER im Rindsgeschmack und mit dem Pesto dazu wirklich ein GENUSS! Dann die Curry-Wurst mit Schuhauszieher-Qualitäten aber für meinen Freund und mich noch im Bereich des Essen-Könnens (klar brannte es). Dazu der empfholene Rotwein und eine Flasche Wasser … für einen “Curry-Wurst-Imbiss” wären die 45 Euro natürlich viel zu viel … aber genau DAS ist die Curry-Qeen ganz sicher nicht … ein “Imibss”.
Herzlichen Dank für diesen kulinarischen Genuss an den super freundlich-netten CHEF!
Dorotheenstr. 104, 22301 Hamburg
07.03.2009
Mit meiner Familie und Freunden waren wir vor einigen Tagen zu acht im “Marbella” in der Dorotheenstraße. Das Äußere mag nicht zu den fünf Sternen beigetragen haben - das Essen, die Getränke und das Preis-Leistungs-Verhältnis werden mich aber sicherlich häufiger dahin verschlagen.
Aber Eines nach dem Anderen:
Der Eingang könnte wirklich etwas verschönt, die Außenwerbung dezenter gestaltet werden. Auch der Innenraum macht vielleicht auf die ganz anspruchsvollen Personen einen nicht genügend warmen Eindruck. Aber wir saßen in der “großen Nische” sehr schön mit acht Personen an einem quadratischen Tisch und konnten uns so alle prima miteinander unterhalten. Das Personal war super freundlich und sehr um uns bemüht, wenn vielleicht auch noch hier und da an der Ausbildung gefeilt werden kann (in welcher sich zumindest die männliche Bedienung auch wirklich noch befindet). Die ausgegebene Karte war zwar nicht mit einer Riesenauswahl versehen, dafür gab es aber noch eine “Tagestafel”, durch die eine breite Vielfalt von Gerichten angeboten wurde. Die Weinkarte bot eine ordentliche Auswahl an Weinen, die wir aber gar nicht brauchten, da wir mit dem Taflewein äußerst zufrieden waren.
Das Essen war dann bei allen VORZÜGLICH! Die warmen und kalten Tapas, die Tintenfische, die übergrillten Fischfilets, der Rindernacken … alles war wirklich auf den Punkt bereitet und geschmacklich exzellent. Es mag hier und da eine “pfiffige Idee” gefehlt haben … ob ich das aber wirklich erwarte, wenn ich zu einem “guten Spanier” gehe? Keiner von uns acht konnte auch nur eine Nuance Negatives über das Essen sagen - wir schauten uns eigentlich nur zufrieden bei den Abschließenden Getränken und einer leckeren Creme Caramel an und ließen den Abend mit einigen Kurzen wohlig ausklingen.
Da dann auch noch das Preis-Leistungs-Verhältnis wirklich hervorragend war und wir sehr zuvorkommend behandelt wurden - muss ich einfach (auch wenn das Ambiente vielleicht nicht ganz meine Erwartungen erfüllte) fünf Sterne verteilen … und wieder hingehen!
Kulinarische Grüße vom Haddock
Große Elbstr. 145 B, 22767 Hamburg
07.03.2009
... über Geschmack lässt sich nicht streiten - über alles Andere schon.
Ich war vor einigen Tagen mit drei Freunden im “Au Quai” aus Anlass eines Geburtstages essen. Die Wahl war eher zufällig und durch eine wunderschöne Internetseite (jedenfalls die “Flash-Variante”) unterstützt. Auch die nicht ganz so guten Kommentare einiger Qyper hielten uns nicht von diesem Restaurant ab, der Hinweis auf gutes Essen regte eher Hoffnungen.
Der Gesamteindruck bestätigte dann das, was sich hier im Qype mehr und mehr abzeichnet: zum Teil eine feine, wenn auch nicht immer durchdachte, Küche bei nettem Ambiente aber nicht sonderlich guten Service - für den abverlangten Preis eher mies.
Schon der Empfang im Restaurant und das Geleiten zum Tisch und nicht Kümmern um die Garderobe war der erste “Nasenrümpfer”. Das Hinsetzen dann der zweite … keiner von uns passte wirklich auf die Stühle. Das Rohrgestell war zu schmal und nicht alle unsere Gesäße überdurchschnittlich geschnitten. Unsere Äußerungen in Gegenwart des Personals darüber wurden ignoriert und keine Alternative angeboten. NAJA ..
Dann wurde zunächst der Aperitif bestellt. Auch die Weinbestellung wurde von dem wenig geschulten Personal aufgenommen, die Getränke (Wasser, Bier, Wein und Aperitif) in nicht gerade gekonnter Manier umgesetzt. {Das Öffnen der zweiten Weinflasche nach dem Hauptgang führte später zu einem kleinen Unterhaltungsspiel - ich weiß noch immer nicht, was ich davon halten soll, dass vor unseren Augen über 5 Minuten im völlig zerstörten Korken einer sehr guten Rotweinflasche gebohrt und gestochert … anschließend der Wein nach Korkenstücken kontrolliert und uns serviert wird??}
Die Brotschale fehlte während des Aperitif-Genusses(Öle waren da), worüber der kurz darauf gebrachte Gruß der Küche aber hinweg tröstete: Linsensuppe mit Lakritz und einem Balsamicoschaum. Sehr gewöhnungsbedürftig und für einige sicherlich auch nicht so ihr Geschmack - aber eine witzig Idee gut umgesetzt.
Zwar waren meine Freunde nicht sehr vorspeisenfreundlich, dennoch wollte ich darauf nicht verzichten. Es gab Lammleber mit einem Apfelkompott … sowienoch … und einem Schaum … (mein Gedächtnis…). Wirklich lecker und absolut zu empfehlen.
Als Hauptspeisen hatten wir zwei Mal Rinderfilet und zwei Mal Fisch (Königsmakrele und Steißbeißer). Geschmacklich waren die Speisen gut bis sehr gut gelungen - ich musste mich lediglich fragen, wie ich die Blätterteigbeilage mit einem Fischmesser zerteilen sollte (Ding der Unmöglichkeit). Die Fische waren wieder garniert mit einem schwer zu identifzierenden Schaum (wer ist hier der Schaumschläger?), der auch ruhig hätte fehlen dürfen.
Die Weine dazu waren wirklich gut, wenn auch im Preis etwas zu hoch.
Danach saßen wir noch bei einem Espresso (es war der Begriff “Coretto Grappa” unbekannt - serviert wurde nach unserer Beschreibung ein Espresso mit einem Grappa gemischt … recht komische Mischung und fast kalter Espresso) beisammen und genossen die nette Aussicht am Abend.
Fazit: wir saßen in einer schönen Umgebung auf unbequemen Stühlen, bekamen ein wirklich schönes Essen von schlecht geschultem, aber nicht unfreundlichen Personal serviert, genossen dies Alles bei einem guten Wein und gaben dafür sicherlich zu viel Geld aus (Richtung 500 Euro). Hier möchte ich schließlich weder Empfehlung noch Warnung aussprechen - soll sich jeder sein Bild selbst malen.
Kulinarische Grüße vom Haddock
Eppendorfer Baum 21, 20249 Hamburg
07.03.2009
Super Service zu kleinem Preis: sehr nette Damen, die einem selbst bei größtem Andrang mit viel Geduld begegnen und die Hemden zu 0,99 Euro zuverlässig waschen und bügeln. Die 4-5 WT Wartezeit sind dabei völlig ok. Einziges, allerdings nicht unerhebliches Manko: das Aufhängen nach dem Bügeln. Ich bin überzeugt, dass die Hemden zunächst gut geglättet wurden. Allerdings werden sie durch das sehr enge Aufhängen immer wieder etwas “geknittert”. Das hält sich zwar so in Grenzen, dass ich den Service dennoch wegen des unschlagbar niedrigen Preises immer wieder in Anspruch nehme, bringt aber dennoch deutlichen Punktabzug und sollte geändert werden.
Zimmerstr. 30, 22085 Hamburg
13.06.2008
Mit großen Erwatungen sind wir an einem lauen Sommerabend im La Fayette erschienen - angezogen durch gute Kritiken hier und da und mit einem Gutschein in der Tasche. Gesteigert wurde diese durch den Prosecco mit Erdbeerpuree und das tolle Wetter.
Das Gerüst am Haus störte zwar etwas die schöne Stimmung im Außenbereich - ist aber kein Punkt, der hier “nur” zu drei Sternen führte.
Meine Begleitung und ich entschieden uns zur Vorspeise für das “Thunfischtartar” und den “Ziegenkäse in Parmaschinken”. Während der Thunfisch leider eher ideenlos und ohne geschmacklichen Höhepunkt daherkam, war der Ziegenkäse doch recht fein und stand mit dem Parmaschinken in einem sehr angenehmen Kontrast (wirklich zu empfehlen). Als Hauptspeise bestellten wir das “Steinbuttfilet auf Pfifferlinsrisotto” und das “Entrecote”. Beides war für uns eine Enttäuschung. Während das Risotto sehr öllastig war und damit den gutschmeckenden Fisch erschlug, war das Entrecote die pure, fleischliche Enttäuschung.
Das Ganze war begleitet von einer zwar sehr freundlichen aber nicht wirklich auf der Höhe stehenden Bedienung (Gläser und Besteck fehlten, Brotbestellung ignoriert, Weinauswahl verkannt - zweiter Versuch mit Gavi Gavi dann gut gelungen) und machte in der Gesamtbetrachtung kein gutes Bild - auch bezogen auf das Preis-Leistungsverhältnis. Ein wenig Versöhnung gab es dann mit dem abschließendem Café/Espresso mit der kleinen Kuchenauswahl.
Für insgesamt 130 Euro ist dieser Abend jedoch deutlich hinter den Erwartungen zurück geblieben.
Rothenbaumchaussee 109, 20148 Hamburg
13.06.2008
Ich habe heute zum dritten und letzten Mal bei Zala den Lieferservice ausprobiert: geschmacklich ist das Essen zwar ok, wirklich “indisch” ist es aber nicht. Zudem ist der Lieferservice jedes Mal erst nach über 70 Min. erschienen und das Essen war kalt (Dank an den Erfinder der Mikrowelle). Das fritierte Gemüse ist mehr “fritiert” als “Gemüse” und die Soßen sind eher einfallslos. Ergo - bis auf die Portionsgröße ist von mir kein positives Fazit zu ziehen.